Kälberinitiative Niedersachsen – Für Milcherzeuger und Tierärzte

Hintergrund und Ziele:

Die erfolgreiche Kälberaufzucht ist ein wichtiger Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg auf allen Milcherzeugerbetrieben. Die Vermeidung von Kälberkrankheiten und die optimale Versorgung in den ersten Lebenswochen ermöglichen eine vitale Basis, um eine leistungsstarke Herde zu schaffen. Nur vitale Kälber – von Anfang an – werden zu leistungsstarken Milchkühen bzw. gut zu vermarktenden Nutzkälbern!
Verschiedene niedersächsische Projektpartner haben 2022 die Kälberinitiative Niedersachsen – kurz KiNi – ins Leben gerufen. Diese bietet Milcherzeugern und Tierärzten neben umfangreichen und aktuellen Informationen auch Leitfäden, Workshops, Vorträge und Beratung bis hin zur Intensivberatung an.

Die Themen Tierschutz und Tierwohl rücken immer mehr in den Fokus der öffentlichen und politischen Diskussion. Dies betrifft auch die Kälberhaltung. Hierbei stehen aus tierschutzfachlicher Sicht vor allem die Kälberverluste sowie die Erkrankungsraten auf einigen Betrieben in der Kritik. Um Verluste und wirtschaftliche Schäden – auch in den aufnehmenden Aufzucht-, Mast oder Milcherzeugerbetrieben – zu reduzieren, hat sich die Kälberinitiative Niedersachsen folgendes übergeordnetes Ziel gesetzt: Nachhaltige Verbesserung in den Bereichen Geburts-, Fütterungs-, Haltungs- und Gesundheitsmanagement.

Deri von Familie Grünefeld erreicht Lebensleistung von 200.000 kg

Am 13. April hat eine Ehrung bei Familie Grünefeld in Backemoor stattgefunden, denn die Kuh Deri hat eine Lebensleistung von 200.000 kg erreicht. Zu diesem besonderen Ereignis überreichte der VOST eine Urkunde und ein Portrait von Deri.

Auch wir als LKV waren vor Ort und überreichten zur Anerkennung dieser Leistung eine digitale Wetterstation.

Wir gratulieren der Familie Grünefeld zu dieser tollen Kuh und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Marleen 100.000.000. registriertes Kalb in der vit-Datenbank

Pro Tag gehen beim vit rund 8.000 Geburtsmeldungen ein, darunter auch die vom Kalb Marleen (v.Maki), das am 22. November 2021 auf dem Betrieb Dieke und Ludwig Janssen GbR in Holtrop geboren wurde. Doch nach dieser Geburtsmeldung erhielt die Familie einen Anruf vom vit: Marleen ist das 100.000.000. (Hundertmillionste!) registrierte Rind in der Datenbank. Das vit unterhält die größte Rinderdatenbank der Welt, mit umfassenden Informationen rund um Besamung, Herdbuchführung und Milchleistungsprüfung.

Zur Feier des Tages trafen sich auf dem Betrieb Janssen Vertreter des vit, des LKV Weser-Ems und des VOST unter 2G-Bedingungen, um dem Betrieb eine Urkunde zu überreichen. Apke Lindena (Vorsitzender LKV Weser-Ems) und Wilfried Ilse (Herdbuch vit) überreichten dem Betrieb einen Gutschein über ein Jahr kostenlose Nutzung von Netrind mlp und Netrind mobil. Ebenfalls vor Ort war der Vorstandsvorsitzende des VOST Dieke Janssen, er überreichte im Namen des VOST einen Gutschein für ein Hofschild.

Und wer weiß, vielleicht wird Marleen in Zukunft dieses Hofschild zieren. Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute und hoffen, noch mal etwas von Marleen zu hören!

Wilfried Ilse (vit), Dieke Janssen (VOST) und Apke Lindena (LKV WE), v.l.n.r., gratulieren der Familie zu diesem Kalb.

Unser Jahresbericht 2021 ist online verfügbar

Sie finden unseren Jahresbericht ab sofort online hier im Downloadbereich.

Stöbern Sie durch die vielseitigen Fachartikel, Auswertungen und Rangierungslisten sowohl auf LKV-Ebene wie auch auf regionaler Ebene.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

 

Bitte beachten Sie, dass sich der Versand der Hefte aufgrund technischer Probleme im Produktionsablauf verzögert hat, sodass die Zustellung vor Weihnachten nicht in allen Fällen gewährleistet ist.

Projekt ReMissionDairy: Ein Praktiker berichtet

Im Projekt ReMissionDairy, an dem unter Federführung des DLQ mehrere Kontrollverbände, vit, die Christian-Albrechts-Universität Kiel sowie Futtermittelfirmen mitwirken, wird die Beeinflussung der Methan- und Stickstoffemissionen durch die Fütterung untersucht. Unter Berücksichtigung der Tiergesundheit soll auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse eine praxistaugliche Web-Anwendung entwickelt werden, die den Landwirt darin unterstützt, sein Fütterungsmanagement sowohl unter wirtschaftlichen als auch klimaschonenden Gesichtspunkten zu optimieren. Am Projekt sind Betriebe aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg beteiligt. Einer der Landwirte, Folkmar Meyer aus Ostfriesland, berichtet im Interviewvideo sehr anschaulich von seinen praktischen Erfahrungen im Projekt.

Zum Video: ReMissionDairy – ein Praktiker berichtet