Landwirtschaftliche Betriebe stehen unter einem hohen Kostendruck. Um das eigene Einkommen zu sichern muss jeder Betrieb sein Management im Griff haben. Dazu gehört auch das Gesundheitsmanagement der Tiere. Die kontinuierliche Verbesserung und Erhaltung der Tiergesundheit führt unter anderem zu geringeren Remontierungskosten und insgesamt langlebigeren Kühen.

Um eine verbesserte Tiergesundheit zu erreichen, wurde ein flächendeckendes Gesundheitsmonitoring (GKUH) konzipiert – ein durch die BLE gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Osnabrücker Herdbuch eG, der Vereinigten Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit) und dem Landeskontrollverband Weser-Ems e.V..

In diesem Gesundheitsmonitoring erfasst der Landwirt kontinuierlich die Krankheitsdiagnosen im Programm NETRIND. Das vit verarbeitet diese Daten in erweiterten Aktionslisten und Quartalsberichten. Diese verschaffen einerseits dem Landwirt einen umfassenden Überblick über das Krankheitsgeschehen in seinem Bestand und andererseits bieten sie dem Tierarzt oder Berater eine detaillierte Datenbasis für eine effektive Gesundheitsprophylaxe der Herde.

 

Welche Vorteile haben Sie als Landwirt von einem Gesundheitsmonitoring?

  • tierindividuelle Dokumentation der Diagnosen
  • gesundheitsorientiertes Management durch übersichtliche Aktionslisten
  • regelmäßige Berichte über den Gesundheitsstatus ihrer Herde
  • betriebliche Einordnung durch Vergleich eigener Gesundheitskennzahlen mit Durchschnittswerten anderer Betriebe
  • fundierte Grundlagen zur Optimierung von Herdenführung, Prophylaxemaßnahmen und Bestandsbetreuung und dadurch nachhaltige Sicherung des wirtschaftlichen Erfolges

Weiterführende Informationen finden Sie unter https://gkuh-lernen.de/

Ansprechpartner

Tierärztin Dr. Uta Seiwald
Tel.: 0491 92809-46
Fax: 0491 92809-28
E-Mail: team@lkv-we.de