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Leistungsprüfung Leistungen 2011 | ||||||
| Leistungen 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| "Elisa", der neue Star am Milchhorizont! | |||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | 5.119 Betriebe haben ihren Jahresabschluss in der Milchleistungsprüfung (MLP) erhalten. Der Landeskontrollverband Weser-Ems e.V. (LKV) in Leer betreut die Milchleistungsprüfung für den Raum Weser-Ems und wertet in Zusammenarbeit mit der Milchlabor Weser-Ems eG die Ergebnisse der einzelnen Kühe aus. Die höchste 305 Tage-Leistung im Kontrolljahr 2011 erreichte die Kuh "Elisa", eine Shottle-Tochter aus dem Betrieb Reinermann in Gehrde-Ruesfort. Sie gab in ihrer 2. Laktation 17.604 kg Milch mit 3,49 % Eiweiß, 615 kg Eiweiß, 4,13 % Fett und 727 kg Fett. Auf Platz 2 folgt "Savira", eine Ramos-Tochter aus dem Betrieb Westrup-Koch GbR, Bissendorf-Linne, die in ihrer 4. Laktation 18.047 kg Milch gab mit 3,26 % Eiweiß, 589 kg Eiweiß, 3,8 % Fett und 685 kg Fett. Für Aussehen und Typ erhielten die beiden besten Kühe das Prädikat "sehr gut". LKV-Geschäftsführer Dr. Ernst Bohlsen äußert sich sehr zufrieden mit der erzielten Durchschnittsleistung der 336.046 Kühe von 8.770 kg Milch bei 4,13 % Fett und 3,40 % Eiweiß. "Und wir haben im Vergleich zum Vorjahr nochmals 2,8 % mehr Kühe, das sind rund 9.020 Kühe". Die höchsten durchschnittlichen Leistungen erreichten wie in den Vorjahren die Osnabrücker Landwirte mit 9.685 kg Milch. 806 Betriebe (15,7 %) weisen eine Herdenleistung von über 10.000 kg Milch auf, und davon haben 161 Betriebe sogar die 11.000 kg-Marke überschritten. Sehr bemerkenswert sind die 907 Milchkühe mit einer Lebensleistung von über 100.000 kg Milch. Auf den 1. Platz vorgerückt ist hier "Davina", eine Esquimau-Tochter aus dem Betrieb Alter und Partner GbR in Elsfleth mit 174.423 kg Milch. In diesem Jahr ist die Kuh "Sabrina" auf dem 2. Platz mit 159.645 kg Milch vom Betrieb Nagel in Ramsloh. 11-mal im Jahr wird die Milch einer jeden Kuh im Milchlabor Weser-Ems an modernen Untersuchungsgeräten auf ihre Inhaltsstoffe und auch auf Gesundheitsparameter untersucht. Das ist zum einen wichtig für die Molkereien, die aus diesen Basisdaten die Bezahlung der Landwirte für abgelieferte Milch errechnen. Sehr bedeutend sind die Untersuchungsergebnisse zum anderen für den Landwirt, der anhand der Ergebnisse aus einer routinemäßigen Untersuchung der Milch jeder einzelnen Kuh erfährt, wie diese bedarfsgerecht versorgt werden kann. Je optimaler Haltung und Fütterung auf die Tiere abgestimmt sind, umso besser können die Ergebnisse der Milchuntersuchung ausfallen, wobei die Genetik ebenfalls Einfluss nimmt. Dementsprechend werden die besten Milchkühe nach der höchsten Eiweißmenge in Zusammenhang mit einer hohen Milchleistung bewertet. Das Milchlabor untersuchte im vergangenen Jahr mit ca. 40 Mitarbeitern unter der Leitung von Johann Bolhuis aus Brinkum rund 4,3 Millionen Milchproben. Die guten Bedingungen, die das Milchvieh in unserer Region vorfindet, spiegeln sich in der konstanten Weiterentwicklung der Milchviehbetriebe wieder. Dementsprechend steigen die Anforderungen an den Landwirt, seinen Betrieb optimal zu führen und zu organisieren, stetig. Eine wertvolle Unterstützung bietet hier das Herdenmanagementsystem NETRIND des LKV. Ein neues Untersuchungsverfahren zur Erregerbestimmung bei Euterentzündungen hat der LKV in Zusammenarbeit mit dem Milchlabor in sein Untersuchungsprogramm aufgenommen. Denn je früher eine Mastitis erkannt wird, umso weniger Schaden kann sie anrichten. Mit diesem neuen molekularbiologischen Verfahren werden die wichtigsten Mastitis verursachenden Erreger anhand der Erreger-DNA identifiziert. Die Probe sollte hygienisch sauber entnommen und in konservierten Röhrchen, die der Landwirt beim LKV Weser-Ems erhalten kann, eingeschickt werden. |
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![]() | Die höchsten Herdenleistungen in den Regionen (Herden über 10 Kühe)
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